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Archiv für die Kategorie „Allgemeines“

„Bahnfahren zu Weihnachten? – Nein Danke!“

Ein aktueller Erfahrungsbericht:

Die Deutsche Bahn – oder DIE BAHN, wie sie sich gerne nennt – eine Erfindung, die Ihre Existenzberechtigung am heutigen Tage wieder mal verwirkt hat – zumindest für meine Wenigkeit. Aber fangen wir doch vorne an:

Die Bahn

Die Bahn

Am Tag vor Heiligabend (also am 23.Dezember – für uninformierte Leser) eine Fernreise anzutreten, mag schon nicht nach einer guten Idee klingen. Und wie ich heute am eigenen Leib erfahren musste – so ist es das auch wirklich nicht. So entscheidet die Bahn einfach mal von heute auf morgen „Ach, lassen wir doch einfach mal jeden zweiten ICE ausfallen, mal sehen was passiert“. Die Gründe für diese Entscheidung sind so dubios wie rätselhaft. Zwar kommt die Führung der Bahn immer mit irgendwelchen tollen logisch klingenden Erklärungen daher – aber wir wissen doch alle: Die wollen uns einfach nur nerven!

Und da ich ja von Haus ein „Glückspilz“ bin, ist mein ICE natürlich auch unter denen, die heute einfach mal NICHT fahren.

Was tun? Ticket ist gekauft mit Zugbindung und Platzreservierung. Also am Abend des 22.12. dann noch eine halbe Stunde in der Warteschleife der Bahn-Servicehotline verbracht, wobei einem durch dauerndes Hören der tatsächlich grässlichen Musik und ständigen Durchsagen der Art „Aufgrund großen Serviceaufkommens sind momentan alle Leitungen besetzt, bitte legen Sie nicht auf.“ labilen Persönlichkeiten schon mal Selbstmordgedanken kommen können. Es konnte ja auch niemand ahnen, dass Kunden bei der Bahn anrufen würden nachdem bekannt wurde, dass 50% aller Fernverkehrszüge Richtung Norden gestrichen sind – oh nein, wie abwegig!

ICE-Ausfälle München-Berlin

ICE-Ausfälle München-Berlin

Es hieß dann einfach, gehen Sie zum Servicepoint, die wissen schon was zu tun ist – tolle Auskunft, die hätte mir Fräulein Ludmilla von nebenan auch aus Ihrer Kristallkugel ziehen können. Also was war zu tun: Auf zum Bahnhof, oh wie man sich da freut!

Es gab da jedoch ein zweites Problem: ich hatte eigentlich vor, heute Vormittag zur Arbeit zu fahren, um einige Dinge vor Weihnachten zu klären, und wollte dann nachmittags die Fernreise antreten. Es ging dann also am 23.12. morgens um 7 Uhr zum Hauptbahnhof München. Der Zug Richtung Rosenheim (mein Ziel Großkarolinenfeld liegt auf der Strecke) sollte um kurz nach halb 8  fahren. Bei Ankunft am Gleis fällt mir diese kleine animierte Tickernachricht auf: „ca. 60 min. Verspätung“. Na toll, war ja klar. Also hieß es warten.

Als der Zug dann tatsächlich einfuhr und die Wartenden sich anstellten, einzusteigen, die Durchsage: „Bitte alles aussteigen, aufgrund einer Streckensperrung verkehrt dieser Zug heute nicht“. Wie bitte?  Nach Informationseinholung vom Zugbegleiter gab es anscheinend einen Unfall (so sein “Kenntnisstand”), die Strecke München-Rosenheim wurde gesperrt. Wird ja immer besser. Also gar nicht lange überlegt und ab zum Servicepoint (da wollte ich sowieso noch hin).

Nun muss man wissen, dass es beim Bahn-Servicepoint München Hbf etwa 12 Schalter für die zweite Klasse gibt. Wie viele sind besetzt, jetzt da die Streckensperrung bekannt ist und Dutzende Menschen Infos wollen? – DREI! Die Bahn halt… Also Nummer gezogen, hingesetzt und brav gewartet bis man aufgerufen wird – wir sind ja deutsch und gut erzogen…

Die Umstellung der Verbindung für die Fernreise am Nachmittag war überraschenderweise problemlos. Neue Verbindung rausgesucht, Reservierungen für die Sitzplätze umgebucht (es waren tatsächlich noch welche zu haben!) und alles fünfmal abgestempelt und abgezeichnet – die Bürokratie sei gesegnet!

Das zweite Problem „Wie komme ich heute Vormittag noch nach Großkarolinenfeld?“ gestaltete sich dann etwas schwieriger. Zum Glück saßen zwei Bahn-Angestellte an meinem Schalter. Eine war wohl eine Auszubildende, die alles genauestens beobachten sollte, tatsächlich aber ständig nur mit Ihrem Handy beschäftigt war – hatte wohl was Tolles auf YouTube gefunden.

Es gab da nämlich widersprüchliche Informationen. Vom Zugbegleiter etwas früher an diesem Morgen kam die Aussage: „Fährt nicht, wird umgeleitet.“, jetzt hieß es „Das geht schon irgendwie, wir sind dabei, einen Schienersatzverkehr zu organisieren“ (Was soviel heißt wie: „Nehmen Sie doch einfach ein Taxi.“).

Doch die Azubi schien plötzlich zum Leben erweckt. „Oder er nimmt den EC.“ Ungläubige Blicke aus allen Richtungen. Widerwillig tippte die Vorgesetzte auf Ihrem Keyboard herum, setzte Ihr strahlendstes Lächeln auf (wodurch ich fast erblindet wäre) und gibt die Auskunft: „Sie können auch den EC nach Rosenheim nehmen und von da aus dann ein Stück zurückfahren.“ Klingt ja super!

Bei genauerer Betrachtung der Verbindung stellte sich jedoch heraus, dass ich in diesem Fall fast 90 min. unterwegs und etwa gegen Mittag am Ziel wäre. Eigentlich hatte ich aber vorgehabt, mittags von dort aus meine Fernreise anzutreten. Ergebnis: Vormittags zur Arbeit zu kommen, ist rein „verkehrstechnisch“ nicht möglich. Daher wird heute also etwas Homeoffice betrieben, wichtige Aufgaben an Kollegen vor Ort weitergegeben. Es muss ja irgendwie gehen.

Was haben wir daraus gelernt?

Punkt 1: Verlasse dich niemals auf die Bahn.
Punkt 2: Trete keine Bahn-Fernreise am Tag vor Heiligabend an.
Punkt 3: Mitmenschen mit Bluthochdruck bitte nur in Begleitung auf die Bahn loslassen – Infarkt- und Amokgefahr sind einfach zu groß.
Punkt 4: Der neue Slogan der Bahn: „Die Bahn kommt… meistens… manchmal… äh… ab und zu… also wenn sie will und sowieso… „ – Wow, echt einprägsam.
Punkt 5: Die Bahn ist doof.

Schöne Feiertage.

Danto-Move: Nächstes Etappenziel erreicht

Am 01.10.2009 fand für mich, aber auch wohl für einige andere meiner Kollegen überraschend, die zweite Veranstaltung des Mitarbeiter-Trainings Danto-MOVE statt. Überrascht war ich vor allem deshalb, weil unsere Trainer Markus Huf und Franz Schneider am Ende der Auftaktveranstaltung außer dem Ende Oktober anstehenden Event im Hochseilgarten keinen weiteren Workshop im Plenum angekündigt hatten. So trafen wir uns also am Donnerstagnachmittag in gespannter Erwartung wiederum im Lager.

Positives Feedback

Hatten uns Huf und Schneider im Rahmen des ersten Workshops um negatives Feedback zum täglichen Miteinander gebeten, so erhielten wir nun die Aufgabe, auf Karten mitzuteilen, warum wir gerne bei Danto sind und welche positiven Eigenschaften unser Unternehmen auszeichnen. Den Antworten auf zahlreichen Karten war zu entnehmen, dass viele Mitarbeiter wegen der abwechslungsreichen und vielseitigen Tätigkeiten, aber auch aufgrund des freundlichen Umgangstons untereinander gerne in die Arbeit kommen. Sehr häufig wurde auch der Einsatz des gesamten Teams für die Wünsche unserer Kunden genannt.

Obwohl ich selbst erst seit Mitte Juli bei der Firma Danto bin und noch nicht alle Kolleginnen und Kollegen richtig kennen gelernt habe, fühle ich mich in der Arbeit recht wohl. Ein Punkt, den ich zwar nicht auf die Karte schrieb, der aber unbedingt erwähnt werden sollte, ist für mich die Tatsache, dass meine Kollegen mir gegenüber als blindem Arbeitnehmer sehr offen und hilfsbereit sind. Das gilt auch für meine Teilnahme an den Danto-Move Workshops: Ungefragt hatte sich auch diesmal wieder ein Kollege dazu bereit erklärt, mir beim Ausfüllen der Karten behilflich zu sein.

Gedankenreise

Nachdem Huf und schneider einige der Antworten vorgelesen hatten, ordneten sie die Karten den Kategorien „Kollegen“, „Arbeiten“ und „Stimmung“ zu.

Mit der nun folgenden Gedankenreise entführte uns Schneider in die Welt unserer individuellen Wunschvorstellungen: „Ich Habe eine Frage, die Ihnen vielleicht etwas ungewöhnlich erscheint. Nehmen wir an, nachdem Sie heute hier fertig gearbeitet haben, gehen Sie nach Hause und Sie tun das, was Sie am Abend sonst auch immer tun. Dann gehen Sie zu Bett und schlafen ein. Während Sie schlafen, passiert ein Wunder und die Probleme, die Sie hier hergebracht haben, sind einfach weg. Alle Danto-Probleme sind gelöst. Aber das passiert, während Sie schlafen. Daher können Sie nicht wissen, das dieses Wunder passiert ist.“ Nun erhielten wir die Aufgabe, jeweils zu notieren, woran jeder einzelne feststellen kann, dass sein Wunder geschehen ist. Zusätzlich sollte jeder den Tag nach dem Wunder durchgehen und aufschreiben, was sich für ihn oder sie geändert hat und wie die Kollegen von dem individuellen Wunder Notiz nehmen. „Wann war das letzte Mal, an dem es Ihrer Erinnerung nach bei Danto ein bisschen so war wie am Tag nach dem Wunder? Was haben Sie damals getan, als das so war? Was haben andere Kollegen getan, als das so war? Wie haben sich die anderen Kollegen verhalten, als das so war?“, fuhr Schneider fort. Nachdem er seinen Text vorgelesen hatte, war bis auf das Kratzen der Kugelschreiber auf den Karten kaum ein Geräusch zu hören. Jeder war mit seiner individuellen Gedankenreise zu seinem gewünschten Wunder beschäftigt.

Präsentation der Wunder

Bevor Schneider jedoch zur Präsentation der Wunder überleitete, stellte er eine weitere Frage: „Auf einer Skala von 0 bis 10, wenn 10 für den Tag nach dem Wunder steht und 0 für die letzte Woche, wo zwischen 0 und 10 stehen Sie jetzt?“ Die antworten notierten wir ebenfalls wieder auf Karten, die eingesammelt und ausgewertet wurden.

Für einen meiner Kollegen bestand sein Wunder darin, seine Arbeit schneller als bisher erledigen zu können. Mein persönliches Wunder könnte darin bestehen, nach Rosenheim zu ziehen und somit nicht mehr jeden Tag die weite Strecke von München nach Großkarolinenfeld mit der Bahn fahren zu müssen.

Eigene Wahrnehmung und Verhalten der Kollegen

In einem weiteren Schritt baten uns Huf und Schneider, auf Karten festzuhalten, wie man selbst bzw. sich die Kollegen verhalten würden, wenn das individuelle Wunder geschehen würde. Für einige Kollegen bestanden ihre persönliche Wunder darin, effektiver arbeiten und Aufgaben zu Ende führen zu können, wodurch sie sich entspannter fühlten. ein Kollege, der entspannt arbeite, so meinten alle übereinstimmend, könnte durchaus auch einen positiven Effekt auf alle anderen Mitarbeiter haben, da diese von seiner Stimmung angesteckt würden.

Auf Wunder hinarbeiten

Wunder können nicht geschehen, wenn man nicht auf sie hinarbeitet und von Zeit zu Zeit Feedback von seinen Kollegen erhält. Daher stand als Letzte Übung Partnerarbeit in Zweiergruppen auf dem Programm. „Stellen Sie sich vor“, sagte Schneider, „Sie können sich jeden Tag aufs Neue entscheiden, ob für Sie das Wunder geschieht.“ Jeder von uns erhielt die Aufgabe, auf einer Karte Dinge zu notieren, die sie oder er am individuell am Arbeitsplatz verbessern möchte. Nun tauschten wir die Karten jeweils untereinander aus. Gegenseitig werden die MOVE-Partner sich nun täglich an die kleinen gesteckten Ziele erinnern. Falls mein Computer wieder einmal abstürzen sollte und ich nicht die Ruhe bewahre, wird mich mein MOVE-Partner darauf hinweisen, einfach Ruhe zu bewahren und den Rechner neu zu starten, statt mit Frust hierauf zu reagieren.

Erste Bergetappe erreicht

In der Feedback-Runde kurz vor Ende des Workshops vielen die Kommentare zum bisherigen Verlauf von Danto-Move überwiegend positiv aus. Laut Schneider hätten wir nun unsere Bergschuhe angezogen, um gemeinsam den vor uns liegenden Berg zu besteigen und die kleine Pflanze wachsen zu lassen, die im Laufe der ersten zwei Workshops entstanden sei. „Wir wollen versuchen“, so Schneider, „ein Stück Kultur entstehen zu lassen. Das Einzige, worum ich Sie bitte ist, den inneren Widerstand zu überwinden und mit uns Gemeinsam weiter auf den Berg Richtung Gipfel zu gehen.“

Ausblick

Schon bald werden in Kleingruppen kleine Hügel erklommen, um den Ablauf von Prozessen innerhalb der einzelnen Abteilungen weiter zu optimieren, bis wir uns dann am 24.10. im Hochseilgarten auf den Gipfel wagen werden.

Danto-MOVE: Vier Buchstaben – ein Konzept

Am 24.09. fand im Lager der Danto GmbH die Auftaktveranstaltung zu einer Mitarbeiter-Schulung ganz besonderer Art statt: „Danto-MOVE“ heißt das Konzept zu unserem Mitarbeitertraining aus der Feder von Markus Huf und Franz Schneider. Huf studiert BWL mit Schwerpunkt Personalwesen. Zurzeit schreibt er bei der Danto GmbH seine Diplomarbeit über die Personalentwicklung des Unternehmens. Mit dem freiberuflich tätigen 43-jährigen Franz Schneider hat sich Huf professionelle Unterstützung für sein Projekt ins Boot geholt. „Danto-Move“, das steht nicht nur für das englische Wort „move“ (sich bewegen), sondern auch für Motivation, Optimierung, vertrauen und Erfolg. Diese Begriffe bezeichnen für jedes Unternehmen wichtige Stützpfeiler für eine an die Bedürfnisse der Mitarbeiter, aber auch der Kunden angepasste Firmenkultur.

Übungen und Aufgaben

Nach einer kurzen Vorstellung der Trainer wurden wir in zwei Gruppen eingeteilt. Die erste Aufgabe bestand darin, zu sechst einen Holzstab waagrecht auf den Fingern zu balancieren und möglichst gleichzeitig auf dem Boden abzulegen. Dabei durften wir den Kontakt zum Stab nicht verlieren. Am Anfang gestaltete sich diese Aufgabe für mein Team etwas schwierig: Zunächst bewegten wir den Stab nach oben, statt ihn Richtung Boden abzusenken. Am Ende und nach stufenweisem Absenken des Stabs um jeweils 10 Zentimeter auf Kommando eines Team-Mitglieds erreichten jedoch auch wir das Ziel.

Für die zweite Übung erhielt jeder Teilnehmer Notizkarten. Auf diesen notierten wir, wo uns im täglichen Miteinander der „Danto-Schuh“ drückt. Anschließend sammelten Huf und Schneider die Karten ein, klebten diese auf ein Flipchart und ordneten die Notizkarten verschiedenen Kategorien wie „Arbeitszeitregelung/Soziales“, „Kommunikation“ und „Unternehmensführung“ zu.

Ausblick

Die erarbeiteten Themen bilden die Grundlage für weitere Workshops. In den kommenden Wochen und Monaten werden wir uns jeweils in Kleingruppen treffen. Als Abschlussveranstaltung für alle Danto-Mitarbeiter ist Ende Oktober ein Wochenende in einem Hochseilgarten geplant, worauf ich mich aufgrund meiner positiven Erfahrungen im Waldaupark bei Stuttgart persönlich schon ganz besonders freue.

Danto-Mitarbeiter besuchen Fußball-Derby

Gemeinsames Gedenken an Dominik Brunner

Auf Einladung von Herrn Vogelhuber von der Firma Petex folgten Daniel Darga, Geschäftsführer der Danto GmbH, sowie die Mitarbeiter Bettina Schmidmaier und Shyh-Horng Chen am 19. September in die Münchner Allianz-Arena zu einem ganz besonderen Event: Gemeinsam wollten Sie im Business-Bereich des Stadions das lange erwartete Derby zwischen dem FC Bayern und dem 1. FC Nürnberg vor der gegnerischen Fankurve live anschauen.

Nachdem die drei Danto-Mitarbeiter und ihr Begleiter ihre Autos im Parkhaus nahe der Allianz-Arena abgestellt hatten, mussten sie jedoch erst einmal die Sicherheitsschleuse am Business-Eingang passieren, bevor sie vor den 40-Zoll-Fernsehern, auf denen das Geschehen vor, während und nach dem Spiel live übertragen wurde, an den reservierten 6er-Tischen Platz nehmen konnten.

Gedenken an Dominik Brunner

Bereits vor dem Spiel machte sich im gesamten Stadion gespannte Erwartung breit. Dies lag jedoch nicht etwa am erwarteten Spielausgang: Da der FC Bayern vom Nürnberger Club seit 22 Heimspielen nicht besiegt worden war, rechnete das Team von Trainer Louis van Gaal ohnehin mit einem Sieg. Gespannt waren jedoch beide Teams, die Schiedsrichter sowie die 69.000 Zuschauer auf die Worte, die Bayern-Manager Uli Hoeneß finden würde, um das Gedenken an den 50-jährigen Dominik Brunner einzuleiten. Dieser war eine Woche zuvor an der Münchner S-Bahn-Station Soln von zwei Jugendlichen zusammengeschlagen worden und seinen Verletzungen erlegen. Mutig hatte er sich ihnen in den Weg gestellt, als diese zunächst in der S-Bahn und dann auf dem Bahnsteig Kinder bedroht hatten.

Gedenken an Dominik Brunner

Gedenken an Dominik Brunner

„Wir verneigen uns vor einem Menschen, der sein Leben gegeben hat, um andere, in diesem Fall junge Menschen, zu schützen“, sagte Hoeneß tief ergriffen, als er seine Rede über das Stadionmikrofon hielt.

Schockiert zeigte sich der Manager darüber, dass niemand eingegriffen hätte. Jeder, so Hoeneß, wäre froh, wenn ihm jemand wie Brunner in einer Notlage behilflich sei. „Deshalb ist er für uns ein Vorbild für Zivilcourage und praktizierter Nächstenliebe“, sagte Hoeneß.

Während der gesamten Rede war das Bild des ermordeten Dominik Brunner auf der Anzeigetafel der Allianz-Arena zu sehen.

Das Spiel

Obwohl beide Teams anläßlich der Schweigeminute für Brunner in Trauerfarben spielten, rückte nach dem Anpfiff das Spielgeschehen in den Vordergrund: Außer einem Schuss an die gegnerische Torlatte durch Gomez tat sich in der ersten Halbzeit nicht viel.

Das Spiel

Das Spiel


Dafür war die zweite Halbzeit besonders für die Bayern umso ereignisreicher: In der 55. Minute schoß Bayern-Spieler Ivaca Olic die Münchner in Führung.

Sodann erzielte Nürnberger Spieler Eric-Maxim Choupo-Moting ein Gegentor und somit den Ausgleich.

Daniel van Buyten schließlich verdankten die Bayern acht Minuten vor Spielende das 2:1, den Sprung auf Rang drei in der Tabelle sowie einen weiteren Sieg gegen den 1. FC Nürnberg, der jedoch tatkräftig von seinen in der Minderheit befindlichen Fans unterstützt wurde.

Zivilcourage geht Alle an

Obwohl sie vor, während und nach dem Spiel mit kalten und warmen Köstlichkeiten wie Salaten, Lachsfilets und Kuchen verwöhnt wurden, blieben Gastgeber Vogelhuber, sowie Darga, Schmidmaier und Shyh-Horng Chen von der Danto GmbH genauso nachdenklich wie Bayern-Manager Hoeneß, der keine treffenderen Worte für das fand, was auch die in der Allianz-Arena anwesenden Zuschauer dachten: „Wir alle in der Gesellschaft sind aufgerufen, da nicht still zu sein. Wir müssen uns alle gegen Gewalt wehren und vor allen Dingen gegen das Wegsehen. Wir müssen uns solidarisieren in der Gemeinschaft, dass solche Leute nicht noch ermuntert werden, dass ihnen nichts passieren kann.“

Den Worten seines Managers will der FC-Bayern auch Taten folgen lassen. Man denke daran, so Hoeneß, Werbeflächen auf U- und S-Bahnen anzumieten, um gegen Gewalt aufzurufen und sich für mehr Zivilcourage in der Gesellschaft einzusetzen.

The American Way of Life

Es ist jetzt eine halbe Stunde vor Mitternacht. Ich sitze hier an meinem Laptop in den Vereinigten Staaten waehrend in Deutschland schon wieder langsam die Sonne aufgeht. Dort muesste es jetzt halb sechs sein; fuer viele Zeit zum Aufstehen…

Ich hoere nur das Geraeusch der Klimaanlage; der kleine Hund, eine Mischung zwischen Cocker-Spaniel und Pudel, schlaeft neben mir ruhig in seinem Koerbchen.

Das amerikanische Leben ist eine unglaubliche Extreme. Fuer die meisten Europaer, die das erste Mal nach Amerika kommen, ist einfach alles nur unglaublich riessig und big – very big…

Wenn Amerikaner ein Haus bauen oder kaufen, dann wuerden dort in Deutschland zwei Familien Platz finden. Wenn eine Familie vier Personen zaehlt und jeder eine “driver s licence” besitzt, so hat die Familie 4 Autos. Wer moechte kann bei Walmart oder in der Mall den ganzen Tag verbringen. Denn wer braucht schon lunch at home wenn Subway direkt in Walmart drinnen ist….! Auch ein neues Handy oder Zubehoer fuer den MP3 Player kann bei Walmart besorgt werden.

Doch man kann ueber Amerikas economy und ihren Lebensstil sagen was man will, ich weiss schon jetzt, nach nur einer Woche Aufenthalt in Kentucky, das ich Amerika und das easy life hier, sehr, sehr vermissen werde! Essen gehen ist hier sehr guenstig, in jedem Kuhlschrank befinden sich Eiswuerfel fuer die Drinks, in den big stores bekommt man alles was man moechte und das im Vergleich zu Europa sehr preiswert…Und man muss sagen, dass nicht alles hier ungesund ist. Hier gibt es sehr viele gute mexikanische, chinesische Restaurants oder “Salad and Soup Bars”. Wer nicht nur bei den grossen Fast-Food Ketten isst, der duerfte kein Problem mit seinem Gewicht haben. Bei der Auswahl an ungesundem und zugleich leckerem Fast Food jedoch ein ziemliches Problem…:-)

Das es hier jedoch mehr “Kentucky Fried Chicken” als anders wo in Amerika gibt ist allerdings ein Geruecht;-). Meinen Augen zufolge dominieren hier “Mc Donalds”, “Wendy s” und “Waffle House”.

Heute habe ich das erste Mal in meinem Leben ein Baseball Spiel erlebt. Leider hat unser Team verloren, die Atmosphaere war trotzdem amazing and awful.

That s it. A little bit of the American Way of Life…

Holiday on Ice in München am Valentinstag

Nachdem ich meiner Frau zu Weihnachten einen Besuch in “Holiday on Ice” für den 14.02.09 geschenkt hatte (ja, ich hab schon vorausgedacht :) ), war es an der Zeit sich darüber Gedanken zu machen, wie wir am Schnellsten und Sichersten dort ankommen.

Zum Glück arbeite ich bei der Danto GmbH, einem Spezialisten für die mobile GPS Navigation. Da ich bereits Erfahrungen mit diversen Navigationssystemen machen durfte, freute ich mich natürlich sehr darauf, das aktuelle Navigon-Gerät verwenden zu dürfen. Am Freitag Abend habe ich das Gerät ans Stromnetz angesteckt und mich mit den Funktionenen vertraut gemacht. Das Handling ist so einfach, das Gerät bedient sich sozusagen von alleine. Einfach genial!

Dank des “tollen” Wetters am Samstag Nachmittag, haben wir uns entschlossen um 17 Uhr die Reise zu starten. Normalerweise ist es kein Problem in 1 Std. nach München hochzufahren, aber man weiss ja aus Erfahrung, das etwas Schnee die Leute vorsichtig werden lässt. Schnell noch das Ziel ins Navi eingegeben und losgedüst.

Die Sprachqualität des Gerätes war sauber und die Navigation perfekt. Man musste sich nicht Gedanken machen, ob man vielleicht eine Ausfahrt verpasst. Stau hatten wir zum Glück keinen, vielleicht auch deswegen, weil die Leute sehr vorsichtig gefahren sind. Nach ca. 1 1/2 Stunden sind wir sicher an unserem Ziel, dem Olympiagelände in München, angekommen.

Die Show war fantastisch. Viele bunte Kostüme, sehr gute und mitreißende Musik und jede Menge Eisakrobaten machten diesen Valentinstag zu einem unvergesslichen Erlebnis. Einzig meine Kamera hatte ich zu Hause vergessen… Aber die Erinnerungen im Kopf zählen ja :-)

Die Heimreise verlief, genauso wie die Anreise, problemlos! Das Navigon 7210 hat nach einer kurzen Wartepause ein sauberes GPS Signal empfangen und uns sicher aus München navigiert. Vor allem im etwas undurchsichtigen Stadtverkehr ist es äußerst nützlich. Auf der Autobahn angekommen, fand ich jedoch zur gewohnten Sicherheit zurück und schaltete das Navi für die restlich Fahrt ab. Ein Dank an dieser Stelle an meinen Chef, der mir das Navigon 7210 als ein Test Sample zur Verfügung stellte.

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